Im Rahmen der Fedcon sind diese Bilder und etliche mehr enstanden…
Ein Beitrag zum Projekt rundherum.
Im Moment überlege ich mir noch eine kleine handliche Cam zuzulegen. Die ich praktisch immer dabei haben kann, denn meine Kodak ist in die Jahre gekommen. Ein scharfes Bild gelingt nur noch selten und die Leistung der Akkus ist sehr dürftig. Nun habe ich aber noch mein Samsung Galaxy. Gestern konnte ich endlich auf die Version 2.3.3 updaten. Nun läuft es wieder halbwegs flüssig und die Kamera blöppt wieder schneller auf dem Display auf. Große Erwartungen stelle ich an eine Handykamera nicht, denn in erster Linie ist es ja fürs telefonieren. Ein Vorteil der für das Handy ist übrigens der, dass ich nicht ständig nach den Speicherkarten suchen muss
Im Grunde ist es die Frage – Was ich denn will? Nur Schnappschüsse oder doch was halbwegs brauchbares. An die Ergebnisse mit meiner 550d werde ich mit ner kleinen Kamera auch nicht heran kommen. Zumal mir da der Spaß auch etwas abgeht. Ich liebe das experimentieren mit und an der Canon. Spielkind halt….
Einige Ergebnisse mit dem Galaxy S lassen sich durchaus zeigen. Gerade mit Apps wie Pudding Camera und Instagram. Seit ungefähr 3 Wochen bin ich bei Instagram dabei. Ich hatte es auf der ersten Seite des Android Market gesehen und sofort installiert. Mittlerweile sind es über 100 Fotos die ich über Instagram veröffentlicht habe. Viele davon sind Schnappschüsse und mit den diversen Filtern aufgeppt. Nichts dolles, aber wie gesagt die großen Ansprüche stelle ich gar nicht. Es ist eine andere Art der Erinnerung bzw. des Blog schreibens. Ich blogge nun seit etwas mehr als 6 Jahren und twittere seit 2 Jahren. Mit geschriebenen Einträgen aus meinem alten Blog oder Twittereinträgen kann ich vereinzelt nichts mehr anfangen, jedoch mit den Fotos umso mehr.
Genug des Schreibens. Ich zeige lieber noch nen paar Fotos…
Thema des Monats April im Projekt rundherum ist Freiheit. Diesmal ohne viele Worte und nur mit der Innenansicht meiner Süßen…
Der sonnige Ostermontag musste genutzt werden. Also gründeten mein Vater und ich die Interessengemeinschaft Hermannski. So zogen wir mit unseren Kameras und dem Hund in das naheliegende Grün.
Nicht ganz unbedacht habe ich mich damals für eine Canon entschieden…. Schon auf der Hinfahrt zu meinen Eltern ist es mir ganz schwummrig geworden, als ich die Gunst der Stunde erkannte. Ein Objektivkauf steht in naher Zukunft an und bisher war ich mir nicht ganz sicher in welche Richtung ich gehen möchte. Nach diesem Wochenende ist es deutlich klarer. Ich konnte zum Einen das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro und zum Anderen das Canon 70-300mm/ 1:4,0-5,6 IS USM meines Vaters testen. Nach nun zahlreichen Bildern habe ich mich für die Variante 70-300mm entschieden. Der Brennweitenbereich ist der , der mir im Moment mehr Freude bereitet und meinen Gewohnheiten mehr liegt.
Mein hölzerner Beitrag entstand mit dem 70-300mm. Der Baum war geradezu prädestiniert um darauf herumzuklettern abgelichtet zu werden. Für Kinder wahrlich ein Traum. Einige Überbleibsel länger vergangener Kinderabenteuer waren noch vorhanden. Mittlerweile nutzen ihn größere Kinder für ihre Abenteuer. Durch mehr oder weniger Zufall entdeckte ich einen Geocache. Leider konnte ich diesen nicht zuordnen, da ich in diesem nur die Fundkoordinaten fand und nichts weiter. Vielleicht ist noch ein weiterer in den zahlreichen Löchern dieses Baumes versteckt… wer weiß…
Beim fälligen Beitrag zum Projekt rundherum mit dem Thema Leben bietet es sich ja förmlich an die sprießenden Gartenblümchen abzulichten. So war es auch bei mir geplant, doch es kommt ja eh immer anders als man denkt. Mein Weg führte mich die letzten 2 Tage ca. 600km gen Osten, in meine Geburtsstadt Bautzen. Was eigenet sich also besser für den noch anstehenden Projektbeitrag?
Viele Menschen verbinden Bautzen mit dem besten Senf der Welt. Noch mehr Menschen verbinden es leider mit dem Gelben Elend. Bei mir sind beide allgegegenwärtig, aber ich verbinde mit meiner Geburtsstadt auch meine ersten 3 Lebensjahre, viele tolle Ferientage und zahlreiche Besuche bei meinen Großeltern. Bei jeder Rückkehr stellt sich ein wohliges, vertrautes Gefühl ein.
Sowohl der Bautzener Senf als auch das Gelbe Elend sind und waren stehts feste Bestandteile in meinem Leben. Es gab bei uns nie einen anderen Senf auf dem heimischen Familientisch. Meine Großeltern wohnen auf einer der höchsten Erhebungen der Stadt und haben einen direkten Blick auf das Gefängnis. Früher als Kind haben mich die Gefängnismauern sehr fasziniert. Die kamen mir so riesig und unüberwindbar vor, aber das Größenverhältnis hat sich im Laufe der Jahre relativiert….
Eigentlich wollte ich nur ein paar Bilder vom Balkon machen, doch die Natur spielte mir lebhaft vor die Linse. Innerhalb von Minuten wechselte das Wetter ständig. Sonne, Regen, Sonne, Graupel, Regen, Sonne, Schnee und ein ständig unangenehmer Wind.
Vor Jahren hatte ich mal die fixe Idee mir einen etwas älteren Fotoapparat ins Regal stellen zu wollen. Ich weiß nicht warum, aber den Plan setzte ich wahllos in die Tat um. Seitdem steht die Kamera ungenutzt im Wandschrank. Zugegeben ich habe keine Ahnung ob der Apparat überhaupt noch funktioniert, denn als ich ihn bekam war und ist er in einem realtiv sehr gebrauchten Zustand. Trotzdem ist er der perfekte Einstieg in das Projekt 50f.
Bei der Kamera handelt es sich um eine Balgenkamera von Voigtländer. Etwas genauer gesagt die Voigtländer Braunschweig Bessa Voigtar Anastigmat 1:7,7 . Das Baujahr liegt ca. zwischen 1929- 1935. Durch Recherchen konnte ich eine Gebrauchsanweisung auftreiben. Die nächsten Tage werde ich mir diese mal genauer anschauen und evt. die Kamera doch testen.